Schema automatische Mehrkomponentendosierung:

MEHRKOMPONENTENDOSIERUNG

Konfiguration, die es ermöglicht eine Dosierung unterschiedlicher Produkte zu realisieren; sowohl bei Füllen, als auch beim Entleeren. Für mischen von Produkte mittels Rezeptur, mit Steuerungsreglung für Mischern, Brennern oder Vibratoren, mit Benutzung dazu vorgesehener Schaltkontakte.

Haupteigenschaften
  • Grundfunktionen (Nullstellen, Tara und Ausdrucken)
  • Datenbank mit bis zu 16 Materialien / Komponenten, wie:
    - Automatisches Dosieren
    - Manuelles Dosieren mit der Möglichkeit eine Kontrollleuchte zu steuern
    - Gesamt- oder Teilentladung
    - Teilentladung, um das zu dosierende Material zu gleichen Teilen aufzuteilen
    - Timer, zum Steuern eines Mischers, Brenners oder Rührers mit voreingestellter Dauer
    - Pause für manuelle Operationen
    - Manuelles Wiegen, um vorgewogene Mengen hinzuzufügen.
  • Man kann jedes Material / Komponente direkt mit einem Eingang (max. 4) oder mit einer Binärkombination (max. 16) verknüpfen
  • Datenbank mit bis zu 15 Rezepten; jedes Rezept kann bis zu 8 Materialien / Komponenten enthalten
  • Zwei Dosiergeschwindigkeiten (grob und fein); gesteuert durch dauerhaft aktive Ausgänge oder mit konfigurierbarer EIN/AUS Zeit
  • Start / Pause der Dosierung durch Tastatur oder externe Eingänge.
  • Prüfung, ob beim Start der Dosierung eine Vorlast (Tara) gegeben ist. Dieser Wert ist für jede Rezeptur konfigurierbar.
  • Automatischer Ausdruck der Dosierdaten
  • Automatische Neuberechnung des Zielwertes, durch Eingabe des Gesamtgewichts, das dosiert werden soll
  • Speicherung und Ausdruck des Verbrauchs: Verbrauch jeder Rezeptur, Verbrauch aller Rezepturen und Gesamtsumme der Dosierungen; Ausdrucke können mit der Tastatur wiederholt werden
  • Automatische Korrektur des Nachlaufgewichts in Prozent der konfigurierbaren Häufigkeit
  • Wiederholungen von konfigurierbaren Wägeabläufen, unendliche Wiederholfunktion
  • Toleranztest des Dosiergewichts mit geführten Korrekturen mit Hilfe von Displaynachrichten
  • Optionaler Analogausgang proportional zum Gewicht oder der Dosiergeschwindigkeit
  • Überprüfung der max. Dosierzeit
  • Alarmreglung
Funktion der Mehrkomponentendosierung:
Wurde der Startbefehl gesetzt, werden die folgenden Schritte durchgeführt:
  1. die Vorlast (Tara) und die Stabilität wird überprüft
  2. das automatische Tarieren wird ausgeführt und die automatisierte Dosierung wird durch den festgelegten Ausgang gestartet: Das Instrument startet die erste Komponenten des Rezeptes
  3. Wurde das Dosieren der ersten Komponente beendet, startet die nächste Komponente nach vorherigem Tarieren
  4. Nach Abschluss des Rezeptes
    - wird der Kontakt für die Feindosierung aktiviert und das Instrument wartet aus den Startbefehl
    - startet die nächste konfigurierte Dosierung automatisch

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